Jagd – Einzeljagd Vor allem auf die großen Schalenwildarten (alle Wildarten mit Hufen, sog. "Schalen") wird in Deutschland vorwiegend einzeln gejagt. Dabei begibt sich der Jäger entweder auf einen vorbereiteten Ansitz (z.B. Kanzel, Hochsitz, Erdsitz) oder er "pirscht". In beiden Fällen muss der Jäger die Gewohnheiten des Wildes sehr genau kennen, wissen wo sich die "Wechsel" befinden und zu welchen Zeiten das Wild diese nutzt. Von entscheidendem Einfluss sind auch die Wetterbedingungen, Temperatur und vor allem der Wind. Weht der Wind vom Jäger aus in die Richtung aus der er das Wild vermutet, "bekommt das Wild Wind", riecht also die mögliche Gefahr und ändert umgehend die Richtung. Anders als die Drückjagd, welche stets bei Tage stattfindet, verspricht bei Ansitz und Pirsch besonders die Dämmerung der frühen Morgen- und späten Abendstunden Aussicht auf Erfolg. Zugleich ist es keineswegs so, dass der Jäger bei jeder Jagd Wild sieht oder gar ein Stück erlegt. Gerade diese Ungewissheit, gepaart mit dem umfangreichen Wissen um die Natur und die Lebensweise der Wildtiere, macht wohl für die meisten Jäger den großen Reiz an der Jagd aus. Um in den wenigen Situationen, bei denen der Jäger tatsächlich seine Waffe benutzt, dafür zu sorgen, dass das zu erbeutende Tier "im Knall liegt", also sofort tot ist, schreibt der Gesetzgeber neben der Fähigkeit schießen zu können, dem Jäger auch die Benutzung bestimmter Munitionskaliber vor, die eine so hohe Energie und Präzision aufweisen, dass das Tier unter normalen Bedingungen schon im Moment der Schussabgabe tot ist. Für die seltenen Fälle in denen das Wild nicht unmittelbar verendet, ist die unverzügliche Nachsuche mit ausgebildeten Schweißhunden ("Schweiß" nennt der Jäger das Blut der Tiere) vorgeschrieben, um ein vermeidbares Leiden des Wildes schnellstmöglich zu beenden.
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frisches Wildfleisch in Hamburgs Westen
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Auf ein neues … …ab Oktober 2017! per Mail vormerken Öffnungszeiten: Freitag:        10 - 18 Uhr Samstag:     10 - 14 Uhr Tel.: 0151 - 2405 2725
Jagd – Einzeljagd Vor allem auf die großen Schalenwildarten (alle Wildarten mit Hufen, sog. "Schalen") wird in Deutschland vorwiegend einzeln gejagt. Dabei begibt sich der Jäger entweder auf einen vorbereiteten Ansitz (z.B. Kanzel, Hochsitz, Erdsitz) oder er "pirscht". In beiden Fällen muss der Jäger die Gewohnheiten des Wildes sehr genau kennen, wissen wo sich die "Wechsel" befinden und zu welchen Zeiten das Wild diese nutzt. Von entscheidendem Einfluss sind auch die Wetterbedingungen, Temperatur und vor allem der Wind. Weht der Wind vom Jäger aus in die Richtung aus der er das Wild vermutet, "bekommt das Wild Wind", riecht also die mögliche Gefahr und ändert umgehend die Richtung. Anders als die Drückjagd, welche stets bei Tage stattfindet, verspricht bei Ansitz und Pirsch besonders die Dämmerung der frühen Morgen- und späten Abendstunden Aussicht auf Erfolg. Zugleich ist es keineswegs so, dass der Jäger bei jeder Jagd Wild sieht oder gar ein Stück erlegt. Gerade diese Ungewissheit, gepaart mit dem umfangreichen Wissen um die Natur und die Lebensweise der Wildtiere, macht wohl für die meisten Jäger den großen Reiz an der Jagd aus. Um in den wenigen Situationen, bei denen der Jäger tatsächlich seine Waffe benutzt, dafür zu sorgen, dass das zu erbeutende Tier "im Knall liegt", also sofort tot ist, schreibt der Gesetzgeber neben der Fähigkeit schießen zu können, dem Jäger auch die Benutzung bestimmter Munitionskaliber vor, die eine so hohe Energie und Präzision aufweisen, dass das Tier unter normalen Bedingungen schon im Moment der Schussabgabe tot ist. Für die seltenen Fälle in denen das Wild nicht unmittelbar verendet, ist die unverzügliche Nachsuche mit ausgebildeten Schweißhunden ("Schweiß" nennt der Jäger das Blut der Tiere) vorgeschrieben, um ein vermeidbares Leiden des Wildes schnellstmöglich zu beenden.
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