Jagd-Jagdrecht Das Jagdrecht ist in Deutschland untrennbar mit dem Eigentum an Grund und Boden verbunden. Um aber das Jagdrecht auch selbst auf dem eigenen Grund ausüben zu dürfen, oder dieses selbst an Dritte zu verpachten, muss der Grundbesitz eine zusammenhängende Mindestgröße von 75 ha (also 750.000 qm), bzw. im Gebirge 250 ha (also 2.500.000 qm) haben. Alle Flächen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, werden zu sogenannten Jagdgenossenschaften zusammengeschlossen und das Jagdrecht dann von diesen verpachtet. Der Großteil der ca. 350.000 Jäger in Deutschland jagt in Pachtrevieren, wobei eine Pachtdauer von mindestens 8 Jahren, bei Hochwildrevieren sogar 12 Jahren, gesetzlich vorgeschrieben ist um eine nachhaltige Bejagung und Hege der deutschen Reviere zu gewährleisten. Der Jagdpächter entrichtet dem Grundeigentümer bzw. der Jagdgenossenschaft einen jährlichen Pachtzins, der je nach geographischer Lage, vorkommenden Wildarten und Reviergröße sehr unterschiedlich sein kann, in einigen Regionen aber 80.- EUR p.a. pro Hektar und mehr beträgt. Hinzu kommt in vielen Bundesländern eine Jagdsteuer von bis zu 40% auf den Pachtpreis, sowie die Verpflichtung, Schäden an Wiesen, Ackerpflanzen und Wald zu verhindern und für entstandene Schäden finanziellen Ausgleich zu leisten. Der Jagdpächter erhält im Gegenzug das Recht und die Pflicht, den Wildbestand nachhaltig zu bewirtschaften, was in Notzeiten (z.B. bei hohem Schnee) auch die Fütterung des Wildes beinhaltet. Für die meisten Schalenwildarten wird von der Jagdbehörde jährlich festgelegt, wieviele Tiere erlegt werden müssen. Freiwillige Zusammenschlüsse von Jägern in sogenannten "Hegegemeinschaften" sorgen zudem für eine großflächige und nachhaltige Beurteilung der Wildbestände, aus der sich ebenfalls strenge Auflagen und Richtlinen ableiten. Alle freilebenden Tiere sind in Deutschland juristisch herrenlos, gehören also nicht etwa dem Grundeigentümer auf dessen Grund und Boden sie sich aufhalten. Dem Jagdausübungserechtigten steht aber das Recht zu, die dem Jagdrecht unterliegenden Tiere (das "Wild") nach der Erlegung in Besitz zu nehmen, wodurch er juristisch Eigentümer des erlegten Tieres wird. In Deutschland wird im wesentlichen zwischen der Einzel- und der Gesellschaftsjagd unterschieden. Bei der Einzeljagd ist der Jäger alleine oder mit einem ortskundigen Begleiter unterwegs, bei der Gesellschaftsjagd sind in der Regel mindestens vier Personen beteiligt.
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Jagd-Jagdrecht Das Jagdrecht ist in Deutschland untrennbar mit dem Eigentum an Grund und Boden verbunden. Um aber das Jagdrecht auch selbst auf dem eigenen Grund ausüben zu dürfen, oder dieses selbst an Dritte zu verpachten, muss der Grundbesitz eine zusammenhängende Mindestgröße von 75 ha (also 750.000 qm), bzw. im Gebirge 250 ha (also 2.500.000 qm) haben. Alle Flächen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, werden zu sogenannten Jagdgenossenschaften zusammengeschlossen und das Jagdrecht dann von diesen verpachtet. Der Großteil der ca. 350.000 Jäger in Deutschland jagt in Pachtrevieren, wobei eine Pachtdauer von mindestens 8 Jahren, bei Hochwildrevieren sogar 12 Jahren, gesetzlich vorgeschrieben ist um eine nachhaltige Bejagung und Hege der deutschen Reviere zu gewährleisten. Der Jagdpächter entrichtet dem Grundeigentümer bzw. der Jagdgenossenschaft einen jährlichen Pachtzins, der je nach geographischer Lage, vorkommenden Wildarten und Reviergröße sehr unterschiedlich sein kann, in einigen Regionen aber 80.- EUR p.a. pro Hektar und mehr beträgt. Hinzu kommt in vielen Bundesländern eine Jagdsteuer von bis zu 40% auf den Pachtpreis, sowie die Verpflichtung, Schäden an Wiesen, Ackerpflanzen und Wald zu verhindern und für entstandene Schäden finanziellen Ausgleich zu leisten. Der Jagdpächter erhält im Gegenzug das Recht und die Pflicht, den Wildbestand nachhaltig zu bewirtschaften, was in Notzeiten (z.B. bei hohem Schnee) auch die Fütterung des Wildes beinhaltet. Für die meisten Schalenwildarten wird von der Jagdbehörde jährlich festgelegt, wieviele Tiere erlegt werden müssen. Freiwillige Zusammenschlüsse von Jägern in sogenannten "Hegegemeinschaften" sorgen zudem für eine großflächige und nachhaltige Beurteilung der Wildbestände, aus der sich ebenfalls strenge Auflagen und Richtlinen ableiten. Alle freilebenden Tiere sind in Deutschland juristisch herrenlos, gehören also nicht etwa dem Grundeigentümer auf dessen Grund und Boden sie sich aufhalten. Dem Jagdausübungserechtigten steht aber das Recht zu, die dem Jagdrecht unterliegenden Tiere (das "Wild") nach der Erlegung in Besitz zu nehmen, wodurch er juristisch Eigentümer des erlegten Tieres wird. In Deutschland wird im wesentlichen zwischen der Einzel- und der Gesellschaftsjagd unterschieden. Bei der Einzeljagd Begleiter unterwegs, bei der Gesellschaftsjagd Personen beteiligt.
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