Wild- Rehwild Das Rehwild ist in Mittel-, Nord und Osteuropa nahezu überall verbreitet. Rehe erreichen, abhängig von Biotop, Klima und Nahrungsangebot, eine Körperlänge von 100 bis 140 cm und eine Höhe von 60 bis 90 cm. Die männlichen Tiere ("Böcke") erreichen ein Gewicht von 15 kg bis 25 kg, ausgewachsene weibliche Tiere ("Ricken") werden ca. 12 bis 15 kg schwer. Das Fell ("Decke") des Rehwildes ist über den Sommer rötlich bis hellbraun, im Winter grau bis dunkelbraun. Selten kommen auch fast schwarze Fellfärbungen vor ("Moorbock"). Die Kitze haben ein hell-rotbraunes Fell mit leuchtend weißen Punkten, die im August langsam verblassen. Nur die männlichen Tiere tragen ein Geweih aus Knochenmasse ("Gehörn"), das jedes Jahr zwischen Dezember und Ende Mai neu wächst ("geschoben wird"). Das Gehörn wird mit zunehmendem Lebensalter des Tieres von Jahr zu Jahr größer ("stärker") und ist während der Wachstumsphase von einer dünnen, stark durchbluteten Haut (dem "Bast") überzogen. Diese stirbt, wenn das Gehörn ausgewachsen ist, im Frühjahr ab und wird dann an Büschen und kleinen Bäumen abgestreift ("Fegen"). Im November fällt das alte Gehörn ab (es wird "abgeworfen"). Die Paarungszeit ("Blattzeit") dauert von Ende Juli bis Anfang August. In dieser Zeit werden die Reviere der dort heimischen Böcke energisch verteidigt und Eindringlinge mit dem Gehörn voran attackiert und vertrieben. Nach der Paarung "tragen" die Ricken 9 ½ Monate, im Vergleich zu anderen Hirscharten sehr lange. Die nach der Befruchtung zunächst eintretende 4 ½-monatige Wachstumspause der Föten ("Eiruhe") bewirkt, dass die Kitze nicht mitten im Winter, sondern wie die meisten Wildtiere, im Frühsommer zur Welt kommen. Genau dann, wenn das Nahrungsangebot und die Wetterbedingungen den Tieren die größten Überlebenschancen bieten. Über den Winter schließt sich das Rehwild zu Gruppen von bis zu 15 Tieren ("Sprünge") zusammen, ab März leben die Tiere dann einzeln oder in Kleinstgruppen. Die weiblichen Tiere bringen ab dem zweiten Lebensjahr jeweils 1 bis 3 Junge ("Kitze") zur Welt, die zunächst große Teile des Tages in hohem Gras oder in anderen Verstecken warten ("abgelegt werden"), während die Ricken auf Nahrungssuche gehen. Das Reh ist als Wiederkäuer ein reiner Pflanzenfresser und ernährt sich bevorzugt von Kräutern, Gräsern, Blättern, jungen Trieben und Knospen sowie Wald- und Feldfrüchten. Die Einzeljagd auf männliche Tiere beginnt beim Rehwild in den meisten Bundesländern im Mai und dauert bis Mitte Oktober. Ein größerer Teil der jedes Jahr zu erlegenden weiblichen Tiere wird auf Gesellschaftsjagden im Herbst und Winter erlegt. Der "Rehrücken" gilt in der Küche als eines der feinsten Wildfleischstücke. Auch die Rehkeule und ein gut geschnittenes Gulasch vom Reh versprechen bei der besonders feinen Textur des Fleisches kulinarische Hochgenüsse. Zudem lassen sich aus dem Fleisch des Rehwilds besonders feine, veredelte Produkte wie Rehschinken und Pastete herstellen.
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Auf ein neues … …ab Oktober 2017! per Mail vormerken Öffnungszeiten: Freitag:        10 - 18 Uhr Samstag:     10 - 14 Uhr Tel.: 0151 - 2405 2725
Wild- Rehwild Das Rehwild ist in Mittel-, Nord und Osteuropa nahezu überall verbreitet. Rehe erreichen, abhängig von Biotop, Klima und Nahrungsangebot, eine Körperlänge von 100 bis 140 cm und eine Höhe von 60 bis 90 cm. Die männlichen Tiere ("Böcke") erreichen ein Gewicht von 15 kg bis 25 kg, ausgewachsene weibliche Tiere ("Ricken") werden ca. 12 bis 15 kg schwer. Das Fell ("Decke") des Rehwildes ist über den Sommer rötlich bis hellbraun, im Winter grau bis dunkelbraun. Selten kommen auch fast schwarze Fellfärbungen vor ("Moorbock"). Die Kitze haben ein hell-rotbraunes Fell mit leuchtend weißen Punkten, die im August langsam verblassen. Nur die männlichen Tiere tragen ein Geweih aus Knochenmasse ("Gehörn"), das jedes Jahr zwischen Dezember und Ende Mai neu wächst ("geschoben wird"). Das Gehörn wird mit zunehmendem Lebensalter des Tieres von Jahr zu Jahr größer ("stärker") und ist während der Wachstumsphase von einer dünnen, stark durchbluteten Haut (dem "Bast") überzogen. Diese stirbt, wenn das Gehörn ausgewachsen ist, im Frühjahr ab und wird dann an Büschen und kleinen Bäumen abgestreift ("Fegen"). Im November fällt das alte Gehörn ab (es wird "abgeworfen"). Die Paarungszeit ("Blattzeit") dauert von Ende Juli bis Anfang August. In dieser Zeit werden die Reviere der dort heimischen Böcke energisch verteidigt und Eindringlinge mit dem Gehörn voran attackiert und vertrieben. Nach der Paarung "tragen" die Ricken 9 ½ Monate, im Vergleich zu anderen Hirscharten sehr lange. Die nach der Befruchtung zunächst eintretende 4 ½-monatige Wachstumspause der Föten ("Eiruhe") bewirkt, dass die Kitze nicht mitten im Winter, sondern wie die meisten Wildtiere, im Frühsommer zur Welt kommen. Genau dann, wenn das Nahrungsangebot und die Wetterbedingungen den Tieren die größten Überlebenschancen bieten. Über den Winter schließt sich das Rehwild zu Gruppen von bis zu 15 Tieren ("Sprünge") zusammen, ab März leben die Tiere dann einzeln oder in Kleinstgruppen. Die weiblichen Tiere bringen ab dem zweiten Lebensjahr jeweils 1 bis 3 Junge ("Kitze") zur Welt, die zunächst große Teile des Tages in hohem Gras oder in anderen Verstecken warten ("abgelegt werden"), während die Ricken auf Nahrungssuche gehen. Das Reh ist als Wiederkäuer ein reiner Pflanzenfresser und ernährt sich bevorzugt von Kräutern, Gräsern, Blättern, jungen Trieben und Knospen sowie Wald- und Feldfrüchten. Die Einzeljagd auf männliche Tiere beginnt beim Rehwild in den meisten Bundesländern im Mai und dauert bis Mitte Oktober. Ein größerer Teil der jedes Jahr zu erlegenden weiblichen Tiere wird auf Der "Rehrücken" gilt in der Küche als eines der feinsten Wildfleischstücke. Auch die Rehkeule und ein gut geschnittenes feinen Textur des Fleisches kulinarische Hochgenüsse. Zudem lassen sich aus dem Fleisch des Rehwilds besonders feine, veredelte Produkte wie Rehschinken und Pastete herstellen.
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